
ALPHAZIRKEL x UnternehmerTUM x TUM Venture Labs: „Industrie 5.0: Kosten runter – Resilienz rauf. Wie KI Prozesse beschleunigt, Know-how sichert und Kosten senkt.“
Präsenzveranstaltung
ALPHAZIRKEL x UnternehmerTUM x TUM Venture Labs begrüßen Sie herzlich zur gemeinsamen Veranstaltung im Munich Urban Colab.
In drei Blöcken wollen wir aufzeigen, wie KI und Industrie 5.0 es Familienunternehmen ermöglichen, die eigene Wettbewerbsfähigkeit trotz Standortnachteilen zu sichern, ihre Effizienz zu steigern und Resilienz in einer global veränderten Lage zurückzugewinnen. Ein wesentlicher Effekt liegt darin, dass Unternehmen nicht mehr alles zentral in Asien bündeln müssen, nur um Skaleneffekte zu bekommen. Industrie 5.0 macht kleinere, dezentrale Fertigungseinheiten wirtschaftlich und zudem zoll- und geopolitisch resilient.
AGENDA
17.30 Uhr | Einlass und Registrierung
18.00 Uhr | Opening und Impuls
Industrie 5.0 als Antwort auf Standortkosten und geopolitische Grenzen.
Industrie 5.0 steht für Mensch-Maschine-Kollaboration, aber vor allem für ein neues Produktionsprinzip: Lokaler, flexibler, widerstandsfähiger – ohne jahrelange Automatisierungsprojekte. Die neue Generation KI senkt die Einstiegshürden drastisch. Damit werden Produktionsmodelle möglich, die bislang an Kostenstrukturen oder fehlendem Know-how scheiterten.
Block 1: KI-gestützte Robotik & flexible Automatisierung
18.05 Uhr | Startup Pitch Slot
- Sarah Seufert (Senior Manager Market Strategy & Growth | fruitcore robotics GmbH)
- Dr. Oliver Krieg (Co-Founder & CEO | Roundpeg)
18.15 Uhr | Panel: Wie Roboter trotz hoher Lohnkosten wirtschaftlich werden
- Daniel Künstner (Geschäftsführer & Sales Manager | JUGARD+KÜNSTNER GmbH)
- Jörg Heckel (Project Director Mobile Robotics Business | Bosch Rexroth AG)
- Dr. Michael Suppa (Founder & CEO | Roboception GmbH)
- Moderation: Asso Sangana (Innovation Consultant | UnternehmerTUM)
Viele Familienunternehmen können klassische Automatisierung nicht rechtfertigen wegen zu vieler Varianten, zu kleiner Serien und zu wenig internem Programmier-Know-how. KI löst genau diese Bremsen, denn die Automatisierung wird zu einem Kosteninstrument – auch für Betriebe, die jeden Euro zweimal umdrehen müssen und keine hohen Investitionssprünge vertragen.
Block 2: KI für operative Mikroprozesse
18.40 Uhr | Startup Pitch Slot
- David Hahn (CEO | Remberg GmbH)
- Johannes Mohren (CTO & Co-Founder | Arctory)
18.50 Uhr | Panel: Wo die größten Kostentreiber liegen – in den kleinen Schritten
- Dr. Silviu Homoceanu (Co-Founder & CTO | Deltia GmbH)
- Dr. René Grzeszick (Co-Founder & CGO | Motion Miners GmbH)
- Moderation: Dr. Albert M. Geiger (CEO | ALPHAZIRKEL)
In mittelständischen Fertigungen entstehen Kosten dort, wo niemand hinsieht: in Mikroentscheidungen, Routinen, Rüstprozessen, Abweichungen, Wiederholungen. Viele kleine Verbesserungen durch KI schaffen genau die Kostenvorteile, die in Deutschland den Unterschied machen.
Block 3: KI als „Digitaler Meister“
19.15 Uhr | Panel: Know-how sichern, Mitarbeitende entlasten, lokale Produktion ermöglichen
- Dr. Elisa Roth (Co-Founder & CEO | Augmented Industries GmbH)
- Friedrich Arnold (Geschäftsführer | HÖRMANN Digital GmbH)
- Moderation: Juliane Veits (Director | UnternehmerTUM)
Hohe Kosten entstehen auch durch mangelnde Stabilität im Tagesgeschäft. KI wirkt wie ein digitaler Meister durch Schritt-für-Schritt-Anleitungen, die Erkennung falscher Handgriffe, schnellere Einarbeitung und Qualitätskontrolle in Echtzeit. Damit wird lokale Produktion wieder denkbar – selbst in kleinen Zellen, nah an Kunden und Märkten, auch in geopolitisch sensiblen Regionen.
19.40 Uhr | Keynote
„Die Zukunft der Produktion: Wie Start-ups den Mittelstand befähigen, Europas Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.“
- Dr. Sascha Schwarz (CTO – TUM Venture Labs | Managing Director – TUM Venture Lab Additive Manufacturing)
20.05 Uhr | Wrap-up und Q&A
20.15 Uhr | Networking & Flying Dinner
Deutsche Familienunternehmen stehen unter massivem Druck: hohe Lohnkosten, globaler Wettbewerb, Abhängigkeiten von Asien, Fachkräftemangel. Genau an dieser Stelle setzt Industrie 5.0 an. Die zentrale Frage lautet, wie wir in Deutschland weiterhin wettbewerbsfähig produzieren können, und zwar mit den Kostenstrukturen, die wir hier haben. Künstliche Intelligenz zeigt inzwischen handfeste Antworten: Sie hilft, Kosten zu stabilisieren, Engpässe auszugleichen und Produktionskapazitäten wieder in die Nähe der Kundinnen und Kunden zu bringen – trotz hoher Kostenbasis.
Wir zeigen, wie KI und Industrie 5.0 es Familienunternehmen ermöglichen, die eigene Wettbewerbsfähigkeit trotz Standortnachteilen zu sichern: Produktionskosten senken, ohne Qualität zu gefährden, Fachkräftemangel durch digitale Unterstützung abfedern, Resilienz gegen geopolitische Risiken schaffen, lokale, kleinere Produktionszellen wirtschaftlich betreiben, Zollrisiken und Lieferkettenabhängigkeiten reduzieren. Industrie 5.0 ist damit nicht nur Effizienzsteigerung – sondern eine Antwort auf eine global veränderte Lage.
Cover: Simon Gehrke Kommunikationsdesign
