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„Entrechtet, beraubt, verfolgt, ermordet. Jüdische Familienunternehmer in Hitlers München“ (Autor: Andreas E. Mach) erscheint im September 2024 bei Allitera

„Jüdische Familienunternehmer in Hitlers München“ | Buch 2024

Dieses Buch über die jüdischen Familienunternehmer in Hitlers München ist das Ergebnis einer dreijährigen Recherche über ihre Geschichte und ihren Beitrag zum Gemeinwesen, aber auch über ihre Torturen, deren Lektüre manchmal schwer zu ertragen ist. Diese Menschen haben die Stadt geprägt und sie haben Spuren hinterlassen in Form von Gebäuden, Geschäften und Unternehmen, die wir heute noch kennen, deren Geschichte uns aber meist unbekannt ist. Wir wissen nicht genug. Wir sind an einem Wendepunkt in der Erinnerungspolitik angelangt, weil es kaum noch Zeitzeugen gibt. Gleichzeitig nimmt der Antisemitismus überall in erschreckendem Maße zu. Der berühmte Satz des Philosophen Santayana scheint zum Greifen nahe: „Wer seine Geschichte nicht kennt, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen“. Die Geschichten der Menschen sind stärker als die Bilder des Grauens. Deshalb erzählt sie Andreas Mach in diesem Buch. Sie werden in den Kontext der bayerischen und deutschen Geschichte gestellt. Sie werden im Kontext unserer eigenen Stadtgeschichte lebendig, weil wir mit ihren Spuren leben. Wir brauchen diese erinnerungspolitische Wende und eine Bildungsoffensive, um uns unserer historischen Verantwortung bewusst zu werden, damit sich Ausgrenzung und Verfolgung nicht wiederholen.

„Jüdische Familienunternehmer in Hitlers München“ | Buch 2024