15. Juni 2021 um 17:00 – 18:00ONLINE

„Wie steht es um die :INNEN? Mehr Gründerinnen. Mehr Diversität. Mehr Erfolg für deutsches Unternehmertum?“

In unserer neuen Reihe „WORK IN PROGRESS : DIVERSITY“, moderiert von Barbara Kearney, befassen wir uns im ALPHAZIRKEL ab Juni 2021 mit unterschiedlichen Ansichten zum Thema „Diversität“.

Wir beginnen in der ersten Folge mit der Fragestellung: „Mehr Gründerinnen. Mehr Diversität. Mehr Erfolg für deutsches Unternehmertum?“

Ein Gespräch von Barbara Kearney mit Dr. Gesa Miczaika (Partner | Auxxo Beteiligungen GmbH)

 

Hier geht es zum Podcast !

 

Lessons Learnt:

  • Gründerinnen sind sehr erfolgreich, wenn sie gründen – sie erzeugen einen hohen ROI, weisen kürzere Zeiten bis zum Exit und weniger Ausfälle aus.
  • Diversität ist häufig erforderlich, um neue disruptive Technologien zu entwickeln → Derzeit liegt viel Wertschöpfung brach, weil es zu wenige Gründerinnen gibt.
  • Frauen gründen häufiger Startups mit sozialem oder ökologischem Impact, was in Zukunft immer relevanter sein wird.
  • Mehr Gründerinnen, die als Vorbilder sichtbar werden, könnten die kommenden Generationen stark beeinflussen, indem sie zeigen, dass Gründen für alle möglich ist → Das Gründen sollte schon während der Schulzeit gefördert und stärker fokussiert werden, um besonders Mädchen zu bestärken.
  • Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist für viele Frauen eine Herausforderung beim Gründen.
  • Frauen netzwerken oft weniger als Männer und haben (auch dadurch) häufig schlechteren Zugang zu Kapital → eine proaktivere Rolle beim Netzwerken birgt große Chancen für Frauen.
  • Mehr Investorinnen würden Kapital für Gründerinnen zugänglicher machen und daher auch weibliche Gründungen fördern.

 

Zum Thema:

Nach der Corona-Krise braucht Deutschland Start-ups, die zum wirtschaftlichen Wiederaufbau beitragen. Doch im internationalen Vergleich fehlen hierzulande Gründerinnen, denn nur vier Prozent der Unternehmen in Deutschland werden von Frauen gegründet. Diese Diskrepanz zwischen Gründerinnen und Gründern ist ein Ausdruck ungleich verteilter Ressourcen und Herausforderungen. In einer Welt, in der immer mehr Innovationen nötig sind, würde der Gründungsstandort Deutschland enorm von besseren Voraussetzungen für alle profitieren.

Wir stellen daher folgende Fragen zur Diskussion:

  • Was sind die Ursachen für den geringen Gründerinnen-Anteil?
  • Gründen Frauen anders als ihre männlichen Kollegen?
  • Warum ist Vielfalt wichtig für Innovationen?
  • Welche Maßnahmen brauchen wir, damit für mehr Gründerinnen der Weg zum eigenen Unternehmen geebnet wird?
  • Was können Investoren und VCs tun, um mehr Frauen und Diversität zu fördern?

 

Kurz vorgestellt:

Hinter AUXXO Beteiligungen GmbH stehen Fabiola Hochkirchen, Dr. Gesa Miczaika und Bettine Schmitz. Mit dem Wissen, dass es zu wenige weibliche Investoren gibt, glauben sie, dass man mit einem anderen Blick auf Investments (Gender Lens Investing) bei Themen, die gesellschaftlichen Mehrwert bieten, attraktive Returns generieren kann. Mit jeweils mehr als 15 Jahren Berufserfahrung decken sie gemeinsam das ganze Spektrum von Früh- bis Spätphaseninvestments ab. Seit Mai 2019 investieren sie gemeinsam als aktive Business Angel – zusammen mit führenden VCs und einem wachsenden Pool an Co-Investoren. Sie glauben an nachhaltiges Wachstum, suchen einen positiven Impact über den finanziellen Return hinaus und unterstützen besonders gerne Gründerinnen.

 

Cover: Simon Gehrke Kommunikationsdesign www.simongehrke.de

Top