9. Juli 2019 um 19:00 – 22:00 Fürstensalon im Palais Montgelas, Hotel Bayerischer Hof
Promenadeplatz 2-6
80333 München

„Was bringt die Blockchain-Technologie dem Mittelstand?“

Blockchain, auch die „stille Revolution“ genannt, ist in aller Munde doch wer weiß, was wirklich hinter dieser vielversprechenden Technologie steckt, vor allem, was es dem deutschen Mittelstand an Vorteilen bieten soll – Zeit für eine verständliche und praxisbezogene Erklärung!

 

Wir laden Sie ein zu einer von Dr. Albert M. Geiger und Barbara Kearney moderierten Diskussion mit:

 

  • Dr. Thomas Endress (Business Builder, Merck KGaA)
  • Michael Reuter (Mitgründer und CEO, Datarella)

 

 

Zum Thema:

Was ist Blockchain? Das Wort „Blockchain“ setzt sich aus den Bergriffen „Datenblock“ und „Kette“ zusammen und ist im Grunde eine dezentrale Datenbank. „Blockchain“ wird in der öffentlichen Meinung gerne mit „Bitcoin“ in Verbindung gebracht, doch kann jegliche Art von Information in einer Blockchain gespeichert werden: exklusive Daten, die zum Beispiel von mehreren Nutzern eingesehen und bearbeitet werden sollen wie Urkunden, Aktien, Grundstücke, Patente etc..

Eine Blockchain kann also mehrere Nutzer haben, die an der gleichen „Transaktion“ beteiligt sind. Jeder dieser Nutzer kann seine Informationen in die Kette einfügen und Informationen abrufen. Ein neuer Datenblock wird immer erst von allen Nutzern überprüft und akzeptiert, bevor er an die Kette angehängt wird. Diese Kette wird mit der Zeit immer länger und kann in voller Länge zurückverfolgt werden.

Was ist daran besonders? Das Besondere an der Blockchain-Technik ist ein Abstimmungsmechanismus, der dafür sorgt, dass das Register fehlerfrei ist und nur tatsächlich durchgeführte Transaktionen verzeichnet. Zudem erhalten alle Nutzer stets eine Kopie der aktualisierten Blockchain, so dass alle Beteiligten an dieser Datenkette immer in Echtzeit über denselben Informationsstand verfügen. Die Sicherheit wird dadurch garantiert, dass es keine zentrale Datenbank gibt, sondern so viele Kopien auf unterschiedlichsten Rechnern weltweit liegen wie es Nutzer der Blockchain gibt. Das soll die Blockchain fälschungs- und manipulationssicher machen.

Was bringt es dem Mittelstand? Interessant ist diese Technologie im weltweiten Warenhandel, also im Exportgeschäft und bei Abstimmungen bezüglich der Produktionen und Bezahlungen im Ausland. Als Beispiel wird immer wieder gerne die Einsparung von Dokumenten durch Blockchain genannt, zum Beispiel bei der bekanntlich ausufernden Fülle von Frachtpapieren. Die Anwendung der Blockchain-Technik würde also den Welthandel nicht nur beschleunigen, weil alle Beteiligten wie zum Beispiel Absender, Empfänger, Logistiker und Zollbehörden über identische Daten verfügen würden. Die Daten wären auch fälschungssicher und frei von „menschlichen Fehlern“, die bei einer Lieferkette mit vielen Beteiligten immer wieder vorkommen.

Der Einsatz von Blockchain verbindet global, spart Zeit und Ressourcen ein, garantiert Sicherheit und trägt zur Konkurrenzfähigkeit des deutschen Mittelstands bei.

 
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