21. Juni 2018 um 19:00 – 22:00 Lodenfrey-Park (Agentur Kappler, Haus G, Eingang 19, 1. OG)
Osterwaldstraße 10
80805 München
Deutschland

reduce to maximize !

Können sich Unternehmen durch IoT, Outsourcing, Automatisierung und die Digitalisierung zukünftig nur noch auf ihre Kernprodukte und -dienstleistungen konzentrieren, weil alle anderen Prozesse durch die IT automatisch erledigt werden?

Eine von Barbara Kearney und Dr. Albert M. Geiger moderierte Diskussion mit:

  • Robert Anders (Leiter Business Development von Comtravo, Berlin)
  • Christian Mertin (Partner bei Ernst & Young Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Global Solutions Leader GBS)
  • Dr. Benjamin Schneck (Co-Founder and Managing Director der everskill GmbH, München)
  • Paul-Alexander Thies (Geschäftsführer der Billomat GmbH & Co. KG, Nürnberg)
  • Dr. Sebastian Wieser (Gründer und Vorstand von Mercateo – mercateo.com und unite.eu, München)

 

Zum Thema:

„Konzentrieren Sie sich auf Ihr Kerngeschäft!“ könnte die Antwort auf die immer häufiger gestellte Frage mittelständischer Unternehmen sein, ob und welche bestimmten Aufgaben sie durch selbst eingestellte Fachkräfte erfüllen, oder doch besser an Dienstleister übergeben sollten.

Beim sogenannten Outsourcing werden Geschäftsprozesse an einen wirtschaftlich und rechtlich selbständigen externen Dienstleister ausgelagert. Leistungen werden damit über den Markt bezogen und nicht mehr selber erbracht. Mit Outsourcing wird das Ziel verfolgt, die Fertigungstiefe zu senken, sich auf das eigene Kerngeschäft zu konzentrieren und über die Variabilisierung von Fixkosten Kostensenkung zu realisieren.

Die Übergabe von Prozessen an spezialisierte Outsourcing-Dienstleister im Mittelstand setzt im eigenen Unternehmen Ressourcen frei. Die internen Prozesse fallen weg und werden durch den externen Partner effizienter erbracht. Kapital und Personal können für strategisch wichtige Aufgaben eingesetzt werden, die das Unternehmen nach vorne bringen. Der Outsourcing-Dienstleister trägt Teile des unternehmerischen Risikos. Operative und finanzielle Risiken werden verlagert: u.a. Risiko von Personalausfällen, demografischer Wandel, Fachkräftemangel, Personalentwicklung.

Die Auslagerung und Automatisierung von Prozessen wird zunehmend durch neue Markteilnehmer übernommen. Bedeutet diese Entwicklung das Ende der klassischen Unternehmensform und den Beginn „des neuen Unternehmens“? Können sich Unternehmen durch IoT und die Digitalisierung zukünftig nur noch auf ihre Kernprodukte und -dienstleistungen konzentrieren, weil alle anderen Prozesse durch die IT automatisch erledigt werden? Und was bedeutet dies für Mitarbeiter des Unternehmens?

Wir freuen uns auf unsere Diskussion rund um diese Fragen mit interessanten Praxisbeispielen für neue Organisationsformen und Visionen mit unseren Gästen im Alphazirkel.

 

 
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