11. Februar 2021 um 17:00 – 18:00ONLINE

„Nachhaltiges Anlegen in der Praxis – ein unausweichlicher und bedeutender Beitrag für Umwelt und Gesellschaft.“

 

  • Die im Juni 2020 in Kraft getreteneEU-Taxonomie-Verordnung gibt verbindliche Definitionen für ökologische und nachhaltige Aktivitäten und Investitionen vor.
  • Was bedeuten diese festgesetzten Nachhaltigkeitsanforderungen der EU in der Praxis?
  • Wie kann Nachhaltigkeit im Familienunternehmen konkret umgesetzt werden?
  • Nachhaltig anzulegen, heißt in Fortschritt und in die Zukunft zu investieren. Welche Investitionen in Nachhaltigkeit sind möglich und realistisch?
  • Die Einrichtung eines „Nachhaltigkeitsbeirats“ im Familienunternehmen mag eine erste Maßnahme sein, doch wie geht es weiter?

 

Nach der Diskussion mit Bernd Wendeln am 4. Februar über High Impact Investing im Family Office Bereich, beleuchten wir in dieser Diskussion gemeinsam mit der LGT Bank AG nachhaltige Investitionen für Unternehmer und Privatanleger von institutioneller Seite.

 

Ein von Dr. Albert M. Geiger moderiertes Gespräch mit:

  • Beate Hollweg (Sustainable Finance Expert, Integrated Assessments for Sustainability (IAS) Program der European Environment Agency (EEA))
  • Antonius Knep (Portfolio Manager Sustainability | LGT Bank AG)
  • Andreas Müller (Geschäftsführer der Alois Müller GmbH | Green Factory – die CO2-neutrale Fabrik)

 

Gemeinsam mit der LGT Bank AG, die sowohl als Familienunternehmen nachhaltig agiert wie auch für ihre Kunden nachhaltige Anlagemöglichkeiten einfach und transparent anbietet und beim Qualitätstest 2020 als beste Bank für nachhaltige Anlagen hervorging, einem Unternehmer, der für seine CO2-neutrale Fabrik mit dem Bayerischen Energiepreis 2020 ausgezeichnet wurde, sowie mit einer Expertin, die im Rahmen der „EU-Platform on Sustainable Finance“ an der Weiterentwicklung und Fertigstellung der Taxonomie arbeitet, möchten wir den Effekt der aktuellen Veränderungen für Unternehmer diskutieren, der mit den UN-„Sustainable Development Goals“ (SDG), den Anforderungen von „Environment, Social, Governance“ (ESG) und dem „European Green Deal“ einhergeht. Vor allem möchten wir beleuchten, wie sich die von der EU verordneten regulatorischen Anforderungen (Taxonomieverordnung) ab 2021 auf das Verhalten der Anleger und Unternehmer auswirken wird.

 

„Wir sind überzeugt, dass Anleger einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung von Umwelt und Gesellschaft leisten können und entsprechend haben wir in den letzten Jahren grosse Anstrengungen unternommen, um nachhaltiges Investieren für Privatkunden einfach, transparent und attraktiv zu gestalten. Dass wir dieses Jahr (2020) als höchstbewertete Bank aus dem Rennen gehen, bestätigt, dass unsere Beratung und unser Produktangebot positiv und differenziert wahrgenommen werden. Das ist für uns Ansporn, unseren Weg konsequent weiterzugehen.“

(S.D. Prinz Max von und zu Liechtenstein, CEO LGT Group)

 

„Wichtige Motivationen für die Green Factory waren unter anderem Energie nicht mehr als unendliche Ressource zu verstehen und auf fossile Energieträger zu verzichten. Grün und profitabel ist auch für das produzierende Gewerbe möglich.“

(Andreas Müller, Geschäftsführer der Alois Müller GmbH)

 

 

Kurz vorgestellt:

Beate Hollweg ist als Sustainable Finance Expert beschäftigt für das Integrated Assessments for Sustainability (IAS) Program der European Environment Agency.

Beate Hollweg ist Volkswirtin mit dem Schwerpunkt Finance und Environment. Im Umweltbundesamt hat sie die Taxonomie-Arbeitsgruppe geleitet, die die Technische Expertengruppe der EU-Kommission extern beraten hat. Seit 1. Januar 2021 arbeitet sie in der Europäischen Umweltagentur, die in der EU-Platform on Sustainable Finance an der Weiterentwicklung und Fertigstellung der Taxonomie arbeitet. Daneben arbeitet sie als Sustainable Finance Expertin in Gremien mit, z.B. in der OECD, der ISO und war bis Ende Dezember 2020 als Beobachterin im Sustainable Finance Beirat der Bundesregierung tätig.

 

Antonius Knep, CIIA, ist Portfolio Manager Sustainability, LGT Bank AG

Antonius Knep ist seit 2019 bei der LGT Bank Schweiz in Zürich und Basel tätig und leitet das Vermögensverwaltungsmandat „Fokus Nachhaltigkeit“. Von 2016 bis 2019 arbeitete er bei der Nachhaltigkeitsratingagentur Inrate in Zürich, wo er als Senior Analyst Financials sowie als Leiter des Analystenteams und GL-Mitglied fungierte. Davor war er eineinhalb Jahre als Director Financial Services bei einer Basler Stiftung im Bereich Nachhaltigkeit tätig. Zwischen 2006 und 2015 managte Antonius Knep in Zürich einen Fonds japanischer Aktien bei der Bank Julius Bär und arbeite bei der Bank Vontobel als Produktspezialist für Aktien- und Multi-Asset-Class-Produkte mit Nachhaltigkeitsbezug. Davor arbeitete er zwei Jahre in der Wirtschaftsförderung und fünf Jahre im Journalismus. Nach seinem Universitätsabschluss in Japanologie, Malaiologie und Politischen Wissenschaften absolvierte er eine höhere Fachausbildung zum Eidg. dipl. Vermögensverwalter/Finanz-analytiker (CIIA).

 

Andreas Müller, Geschäftsführer der Alois Müller GmbH und mit seiner CO2-neutralen Green Factory Träger des Bayerischen Energiepreises 2020. 

Als Anlagenmechaniker und Dipl.-Ing. (FH) mit Spezialisierung auf Versorgungstechnik sowie Master of Business Administration (MBA), ist er seit 2005 Geschäftsführer der Alois Müller GmbH, eines seit 1973 bestehenden, traditionellen und inhaberbetriebenen Familienbetriebs mit mittlerweile mehr als 600 Mitarbeitern an zwölf Standorten. Erfahrung, der intelligente Einsatz modernster Technologie und die hohe Qualifizierung des Teams machen das die Alois Müller GmbH zu einem kompetenten Partner in Sachen Energie- und Gebäudetechnik (Heizung, Lüftung, Sanitär, Kälte, Elektro) sowie den industriellen Anlagenbau. Mit seinem ganzheitlich nachhaltigen Arbeitsansatz stellt sich das Unternehmen den ökologischen und technischen Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft: Nur wer Technologien intelligent einsetzt und diese Herausforderungen annimmt, wird auch in Zukunft wettbewerbsfähig bleiben. Hierfür muss durch einen gezielten Einsatz technischer Möglichkeiten der benötigte Energieeinsatz optimiert und so Ressourcen geschont werden.

 

Cover: Simon Gehrke Kommunikationsdesign www.simongehrke.de

 

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