26. Oktober 2020 um 18:00 – 19:00 ONLINE

„Forschung und Medizin – DAS Investment der Zukunft.“

Eine von Dr. Albert M. Geiger moderierte Diskussion über Forschung und Kooperationen mit Familienunternehmen, über Investitionsmöglichkeiten und Entwicklungen sowie Verantwortung für Gesellschaft und Wirtschaft mit einem ausgewählten Panel von Vertretern der Forschungs-, Pharma-, Medtech- und Biotech-Branche:

 

Das Handout zur Veranstaltung finden Sie hier: Handout_Forschung_Medizin_1020_LY01

 

Zum Thema:

Kaum ein anderes Gebiet hat durch die Coronavirus-Pandemie so sehr an Verantwortung gewonnen wie die Erforschung des Virus, seines Verlaufs und dessen Bekämpfung. Darin liegt seit Anfang des Jahres 2020 die Hoffnung auf eine Wiederkehr ins normale Leben: gesundheitlich, wirtschaftlich, gesellschaftlich – und dies weltweit.

Die Bündelung von Wissenschaft, Startups und Familienunternehmen in den Bereichen Pharma, Biotech, Medtech war auch vor der Krise bereits eine bahnbrechende Kombination, die beeindruckende Innovationen im Kampf gegen unheilbare und seltene Krankheiten hervorbrachte. Die Branche ist in Bewegung: Bedeutende Unternehmen aus der Gesundheitsbranche sind familiengeführt, haben großartige Ideen, sind in der Forschung tätig und unterstützen tatkräftig Neugründungen. Forschende Pharmaunternehmen in Deutschland wenden über 6 Mrd. Euro jährlich für Medikamentenforschung und klinische Studien auf. In der Region München fördern Universitäten wie die Ludwig-Maximilians-Universität oder die Technische Universität München mit zum Beispiel der von Susanne Klatten 2002 initiierten UnternehmerTUM Startups auf hohem Niveau, woraus bereits eine Vielzahl am Markt tätiger Unternehmen auch im Medizinbereich entstanden sind.

In Hinblick auf den Umgang mit Corona und evtl. zukünftigen noch unerforschten Viren und seltenen Krankheiten eröffnen sich der Forschung, Medizin, Pharma und Startups und damit der Wirtschaft und Gesellschaft weitere Dimensionen und Fragen, die wir mit unserem hochkarätigen Panel zur Diskussion stellen möchten:

  • Welche medizinischen Forschungsgebiete sind in Deutschland besonders stark?
  • Welche Potentiale haben wir als Forschungsstandort?
  • Wie innovationsfreundlich sind die deutschen regulativen Rahmenbedingungen?
  • Wie laufen erfolgreiche Kooperationen zwischen Universitärer Forschung und Unternehmen ab?

 

Kurz vorgestellt:

Professor Dr. Dr. med Christoph Klein, MD PhD ist Kinderarzt mit dem Schwerpunkt Pädiatrische Hämatologie/Immunologie/Onkologie. Er hat mit seinem Team mehrere Erkrankungen entdeckt und ihre genetische Ursache aufgeklärt. Er gilt als Pionier der Gentherapie und hat weltweit erstmals Kinder mit dem seltenen Krankheitsbild Wiskott-Aldrich-Syndrom, einer angeborenen Immunstörung, erfolgreich behandelt. Als Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Dr. von Haunerschen Kinderspital ist es ihm ein großes Anliegen, Erkrankungen bei Kindern besser zu verstehen und neue Therapien zu entwickeln. Eine von ihm ins Leben gerufene Stiftung, die „Care-for-Rare Foundation“ für Kinder mit seltenen Erkrankungen, unterstützt ein internationales Netzwerk von Kliniken und Forschern, damit auch Kinder aus weniger privilegierten Regionen Zugang zur modernen Medizin erhalten können.

Dr. Stefan Oschmann ist Vorsitzender der Geschäftsleitung von Merck. Bevor er Ende April 2016 dieses Amt übernahm, verantwortete er als stellvertretender Vorsitzender unter anderem die Konzernstrategie. Er trat 2011 als Mitglied der Geschäftsleitung bei Merck ein und leitete bis Ende 2014 den Unternehmensbereich Healthcare. Dr. Stefan Oschmann ist promovierter Veterinärmediziner und studierte an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Merck, ein führendes Wissenschafts- und Technologieunternehmen, ist in den Bereichen Healthcare, Life Science und Performance Materials tätig. Rund 57.000 Mitarbeiter arbeiten daran, im Leben von Millionen von Menschen täglich einen entscheidenden Unterschied für eine lebenswertere Zukunft zu machen: Von der Entwicklung präziser Technologien zur Genom-Editierung über die Entdeckung einzigartiger Wege zur Behandlung von Krankheiten bis zur Bereitstellung von Anwendungen für intelligente Geräte – Merck ist überall. 2019 erwirtschaftete Merck in 66 Ländern einen Umsatz von 16,2 Milliarden Euro.

Dr. Jens Stegemann ist CEO & Mitbegründer von Breath Therapeutics sowie Aufsichtsratsmitglied von VisionHealth und Mitglied der International Society for Heart and Lung Transplantation. Er ist promovierter Biologe und verfügt über Leadership- und Biotech Start-Up Expertise mit nachgewiesener Erfolgsbilanz bei selten Lungenerkrankungen und der Entwicklung von Orphan Drugs. Er bringt über 20 Jahre Managementerfahrung in der pharmazeutischen und der medizintechnischen Industrie mit. Breath Therapeutics, ein Unternehmen von Zambon, entwickelt fortschrittliche Inhalationstherapeutika zur Behandlung schwerer Atemwegserkrankungen.

Dr. Rainer Strohmenger ist Managing Partner von Wellington Partners Life Science. Mit über 20 Investments in Start-up-Unternehmen ist Dr. Rainer Strohmenger einer der erfahrensten europäischen Risikokapitalgeber im Bereich der Biowissenschaften. Er kam 1997 zu Wellington Partners und wurde im Dezember 2000 Partner. In den mehr als 20 Jahren seiner Investitionstätigkeit hat er einige der erfolgreichsten europäischen Biotech-, Medtech-, Diagnostik- und Healthcare-IT-Unternehmen finanziert. Bevor Dr. Strohmenger zu Wellington Partners kam, war er in der medizinischen Forschung mit Schwerpunkt Herz-Kreislauf-Physiologie und in der gesundheitsökonomischen Forschung an der Ludwig-Maximilians-Universität in München tätig.

 

Cover: Simon Gehrke Kommunikationsdesign www.simongehrke.de

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