20. Mai 2020 um 17:00 – 18:00 ONLINE

„Familienunternehmer und ihre Wege aus der Coronakrise“

Im Rahmen unserer neuen Webinar-Reihe: „Die Krise meistern – Unternehmer und Experten diskutieren und geben Rat im ALPHAZIRKEL Das Forum für Familienunternehmer“ spricht Alphazirkel Gründer & Sprecher Andreas E. Mach mit:

  • S.K.H. Prinz Luitpold von Bayern (Geschäftsführer der König Ludwig International GmbH & Co. KG, Geschäftsführender Gesellschafter der Schloss Kaltenberg Kgl. Holding und Lizenz KG, Landesvorsitzender DIE FAMILIENUNTERNEHMER in Bayern)
  • Martin Schoeller (Co-Chairman der Schoeller Group, Mitglied des Landesvorstands DIE FAMILIENUNTERNEHMER in Bayern, vormaliger Vorsitzender)
  • Professor Dr. Kai C. Andrejewski (Vorstand Region Süd, KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft)

 

Lessons Learnt:

  • Viele der durch die Corona betroffenen Familienunternehmer schultern die Krise vorwiegend aus eigener Kraft. Deshalb sind politische Rahmenbedingungen nötig, die eine Unterstützung dieser gewährleistet, die Wirtschaft stärkt und vor dem Missbrauch der Mittel schützt.
  • Besonders betroffen von der Krise sind solche, die einem Berufsverbot unterliegen, dazu gehören vor allem die Bereiche Handel, Studios, Veranstaltung, Tourismus, Gastronomie und die Hotellerie. Den besonders stark Betroffenen sollten daher schnelle und leicht zugängliche Hilfsmaßnahmen bereitgestellt werden, um diese vor einem Existenzverlust zu schützen.
  • Viele Familienunternehmen haben mit vorausschauender Finanzierung und Liquidität eine starke Position eingenommen und der Schnelligkeit der Krise getrotzt. Dennoch befindet sich die Industrie erst am Anfang der globalen Krise. Es wird dadurch zu einer Veränderung in den Geschäftsmodellen und den Märkten kommen, und auch von Rahmenbedingungen wie den interkontinentalen Beziehungen zu China und Amerika abhängig sein.
  • Als Konsequenz werden staatliche Unterstützungen und Investition bei Unternehmen gefordert. Eine solche Unterstützung ist jedoch bedingt belastbar, da weitere EU-Länder dies andernfalls als einen Verstoß gegen beihilferechtliche Gegebenheiten anklagen könnten.
  • Die Relevanz von Startups wird immer größer, allerdings stellt die Kapitalbeschaffung Startups, vor allem in Hinblick auf die jetzige Krise, immer wieder vor riesige Probleme. Um dem entgegen zu steuern, sollten vor allem bei potentiellen Investoren mehr Bildungsarbeit geleistet werden und Finanzierungsmöglichkeiten überdacht werden.
  • Allem in allem hat die Regierung im ersten Schritt gut auf die Ausnahmesituation durch Corona reagiert. Dennoch darf die Politik wieder mutiger werden sollte langsam wieder mehr auf die Vernunft und das eigenverantwortliche Handeln der Menschen setzen, um dem revolutionären Potential der aktuellen Situation entgegenzuwirken.
  • Nur durch eine positive Grundeinstellung können wir nachhaltige Lösungen entwickeln und Probleme angehen. Wir müssen vermehrt alte Denkweisen in Frage stellen, neue Denkweisen zulassen und diese auch auf andere Prozesse übertragen. Ein nachhaltiges und zukunftsfähiges Geschäftsmodell sollte nicht durch Regulatorik, sondern durch Inhalt und aufklärerischem Denken gefüllt werden. Dafür sind jedoch internationale Rahmensetzungen und massive Investitionen zur Unterstützung notwendig.

 

Über nachfolgenden Link können Sie sich einloggen und die Aufnahme des Webinars ansehen:

https://attendee.gotowebinar.com/recording/7981931457155575048

 

 

„Think of the family owned businesses all across our Europan Union.

They were not built on sole shareholder values or the next bonuses.

They were built to last, to pass down generations, to provide a fair living for the employees.

They were built on passion, for quality, tradition an innovation.“

(Ursula von der Leyen)

 

Cover: Simon Gehrke Kommunikationsdesign www.simongehrke.de

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