26. Februar 2019 um 18:00 – 21:00 Showroom Wiesner-Hager
Gonzagagasse 15
1010 Wien
Österreich

ALPHAZIRKEL AUSTRIA: „Change oder Die?“ Das Ende des klassischen Unternehmens durch neue Organisationsformen?

Eine von Barbara Andersen und Dr. Albert M. Geiger moderierte Diskussion zur Frage, ob neue Organisationsformen das Ende des klassischen Unternehmens bedeuten, mit unseren Panelgästen:

  • Dr. Birgit Feldhusen (Leitung des Kompetenzbereichs „Future Organizations“ an der Donau-Universität Krems und Gründerin des Instituts organizing future)
  • Markus Stelzmann (Geschäftsführer der Tele Haase Steuergeräte Ges.m.b.H.)
  • Mag. Christian Vieira dos Santos (Geschäftsführer SYMBIOS GmbH)
  • Mag. Laura Wiesner (Export, Wiesner-Hager Möbel GmbH)

 

Zum Thema:

„Change or Die?“ Das Ende des klassischen Unternehmens?

Die Veränderungen durch technologische Neuerungen sowie die Anpassung an die Bedürfnisse der künftig marktbeherrschenden Generation Z stellen das traditionelle Unternehmen vor neue Herausforderungen in der Organisation.

Die sogenannten Digital Natives verändern nicht nur die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, sondern grundlegend auch die Unternehmenskultur. Das heißt, es wird in Zukunft einen neuen Typus Mitarbeiter geben, der persönliche Freiheiten, flexible Arbeitszeiten und ein Umfeld einfordert, das seinem Charakter entspricht und zur freien Entfaltung beiträgt. Damit einher geht die Ablösung des klassischen 9-to-5-Systems durch Home Office, Mobile Workplaces und interdisziplinäre Arbeitsgruppen.

Zudem bieten neue Marktteilnehmer zunehmend Tools und Möglichkeiten zur Auslagerung (Outsourcing) von Dienstleitungen an. Leistungen werden damit über den Markt bezogen und nicht mehr selber im Unternehmen erbracht. Die Übergabe von Prozessen an spezialisierte Outsourcing-Dienstleister im Mittelstand setzt im eigenen Unternehmen Ressourcen frei. Kapital und Personal können somit für strategisch wichtige Aufgaben eingesetzt werden, die das Unternehmen nach vorne bringen.

  • Bedeuten diese Entwicklungen das Ende der klassischen Unternehmensform und den Beginn des „neuen Unternehmens“?
  • Können sich Unternehmen durch IoT und die Digitalisierung zukünftig nur noch auf ihre Kernprodukte und -dienstleistungen konzentrieren, weil alle anderen Prozesse durch die IT automatisch erledigt werden?
  • Und was bedeutet dies für die Mitarbeiter des Unternehmens?

Wir freuen uns, mit Ihnen und unseren Panelgästen im ALPHAZIRKEL Austria über diese Fragen zu diskutieren und danken Frau Mag. Wiesner für die Einladung in den Showroom von Wiesner-Hager.

 

Über Wiesner-Hager:

1849 als Bauzimmerei in Altheim gegründet,  begann Wiesner-Hager 1921 mit der Produktion von Sitzmöbeln. In den darauf folgenden Jahren wurde das Produktsortiment um verschiedene Geschäftsbereiche erweitert, u.a. Theater, Kino, Gastronomie und Wohnen. Mitte des 20. Jahrhunderts wurden Objektmöbel ins Sortiment aufgenommen. Mit großen Prestigeprojekten wie der Ausstattung der Wiener Staatsoper (1955) oder dem Linzer Brucknerhaus (1974) konnte Wiesner-Hager seine Marktstellung als Nr. 1 in Österreich festigen.

Ab Ende der 1980er erfolgt die konsequente Neuausrichtung mit der Konzentration auf Bürostühle, Büromöbel und Objekteinrichtung und eng damit verbunden der Schritt in eine systematische Internationalisierung, die schließlich zu einer wichtigen Säule der Unternehmensstrategie wird: Mit eigenen Vertriebsgesellschaften in wichtigen europäischen Ländern und Lizenzpartnerschaften in Japan und in den USA. 1995 wird neben dem Hauptstandort Altheim ein Produktionswerk in Tschechien errichtet.

Das Angebot umfasst heute neben der Möblierung von Büro & Objekt die Dienstleistungen Office Consulting und Innenarchitektur: Konzeptorientierung wird zu einem zentralen Erfolgsfaktor. Mit einer Exportquote von mittlerweile 57 % zählt Wiesner-Hager zu den renommiertesten Unternehmen der Möbelbranche in Europa. Am Heimmarkt Österreich ist Wiesner-Hager seit vielen Jahren Marktführer bei Bürostühlen und Objekteinrichtung.

www.wiesner-hager.com

 
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