21. Oktober 2020 um 18:00 – 21:00 Universität St. Gallen, Raum 09_011
Dufourstrasse 50
9000 St.Gallen
Schweiz

ALPHAZIRKEL SCHWEIZ: “Lieber selber gründen als nachfolgen?!”

  • Wie hat sich die Nachfolge im Familienunternehmen geändert?
  • Welche Wege will die Next Gen einschlagen und warum?
  • Ebnet die Gründung eines eigenen Startups den Weg für Innovation im Herkunftsbetrieb?
  • Oder liegt die Motivation schlichtweg in der Selbstverwirklichung?
  • Gehört die geordnete Nachfolgeregelung der Vergangenheit an?

 

Gemeinsam mit dem Studentenverein The Family Business Club laden wir Sie herzlich ein zu einer von Dr. Albert M. Geiger (Managing Partner ALPHAZIRKEL International) moderierten Diskussion mit Nachfolgern aus Familienunternehmern, die ihr eigenes Unternehmen gegründet und die klassische Nachfolge im Familienunternehmen (noch nicht) wahrgenommen haben:

  • Judith Noerpel-Schneider (Co-Founder des Startups Pricenow und Mitglied der Geschäftsleitung im eigenen Familienunternehmen NOERPEL-Gruppe)
  • René Grünenfelder (Founder des Labels Carpasus und Verwaltungsratmitglied im eigenen Familienunternehmen GK Grünenfelder Group AG)
  • Isabel Russ (Start-Up Coach bei Russ Consulting)
  • Sarna Röser (Vorstandsmitglied Social Angels Stiftung, Mitglied der Geschäftsleitung und Prokuristin der Röser FAM GmbH & Co. KG und Nachfolgerin bei der Zementrohr- und Betonwerke Karl Röser & Sohn GmbH, Bundesvorsitzende des Verbands DIE JUNGEN UNTERNEHMER)
  • Begrüssung durch Fabio von May (Präsident Family Business Club)

 

Zum Thema:

Junge Nachfolger von Familienunternehmen finden heute längst andere Rahmenbedingungen vor als ihre Vorfahren. Nicht nur die Schnelllebigkeit, auch der Druck global gesehen innovativer sein zu müssen, um zu bestehen, lässt die Millennials völlig neue Wege einschlagen als es vor 15 Jahren noch üblich war. Hinzu kommen politische, demographische, wirtschaftliche, pandemische, vor allem auch klimatische und technische Änderungen, auf die ein Nachfolger heute reagieren muss. Das birgt Unsicherheiten, aber auch enorme Chancen.

Die Next Generation kann nach wie vor den direkten Weg der Nachfolge antreten. Üblich ist, entweder „inhouse“ einige Stationen zu durchlaufen oder durch Studium, Auslandsaufenthalt und Training bei anderen Unternehmen zusätzliche Einblicke ins Unternehmertum zu gewinnen. Immer mehr ist aber eine neue Generation von Gründern zu beobachten, die aus Familienunternehmen stammen. Sie denken in völlig neuen Dimensionen, sind global vernetzt und möchten auch ihren eigenen Weg einschlagen, ob innerhalb oder außerhalb des Familienunternehmens, aber immer mit dem Familienunternehmer-Gen im Gepäck.

Die Motive für den „eigenen Weg“ sind so vielseitig wie die Persönlichkeiten dahinter. Ob das Ziel in der bestmöglichen Ausnutzung digitaler Technologien liegt, in der kreativen Disruption, in der Professionalisierung und Diversifikation – oder einfach nur darin, die Welt durch social entrepreneurship etwas besser zu machen: Erfolg hat viele Gesichter und Wege!

 

Kurz vorgestellt:

  • Judith Noerpel-Schneider studierte BWL in München und absolvierte anschließend ihren Master an der Hochschule St. Gallen (Leadership). Bereits während ihres Studiums gründete sie das Start-Up Pricenow Damit schaffte sie es unter die Forbes 30 under 30 in der Kategorie Tech. Nach dem Studium entschied sie sich für eine Doppelrolle: als Co-Founderin im eigenen Start-Up sowie als fünfte Generation im Marketing-Bereich im eigenen Familienunternehmen als Mitglied der Geschäftsleitung.

 

  • René Grünenfelder ist Founder von Carpasus. Der Rheintaler hat an der Universität St. Gallen (HSG) Internationale Beziehungen studiert. Er hat sich entschieden, lediglich im Verwaltungsrat des Familienunternehmens GK Grünenfelder Group AG in Kriessern Einsitz zu nehmen und verfolgt nebenbei seine eigenen Projekte. Er hat 2015 den Modebrand CARPASUS gegründet, mit dem er nachhaltig hergestellte Herrenhemden anbietet.

 

  • Isabel Russ verschlug es zum Studium an die University of Warwick, wo sie Volkswirtschaft studierte. Den Master absolvierte Russ dann an der Hochschule St. Gallen (Banking and Finance) und blieb anschließend in der Schweiz, um bei der Neuen Zürcher Zeitung im Bereich Investmentstrategien tätig zu werden. 2016 zog Russ nach Wien, wo sie für Speedinvest unter anderem neue Investments auswählte und Portfoliounternehmen beobachtet hat. Heute ist sie als Start-Up Coach bei Russ Consulting tätig. Isabel gehört zu den Forbes 30 under 30 im Bereich Technologie 2018.

 

  • Sarna Röser studierte Internationale Betriebswirtschaft in Stuttgart und an der Northumbria University in Newcastle. Nach ihrem Studium stieg sie 2009 in die elterliche Social Angels Stiftung als Vorstandsmitglied mit ein. Außerdem ist sie ist Mitglied der Geschäftsleitung und Prokuristin der Röser FAM GmbH & Co. KG und Nachfolgerin des 1923 gegründeten Familienunternehmens Zementrohr- und Betonwerke Karl Röser & Sohn GmbH. Seit März 2018 ist Sarna Röser Bundesvorsitzende des Verbands DIE JUNGEN UNTERNEHMER. Neben den typischen Nachfolgerthemen bringt Sarna Röser auch Gründungs- und Start-up Erfahrung mit.

 

Die Veranstaltung erfolgt unter Einhaltung der COVID-19: Verhaltensregeln für den Lehr – und Arbeitsbetrieb im Herbstsemester 2020 der Uni St. Gallen.

Ihre Anmeldung unter Angabe Ihrer Begleitperson inklusive Kontaktdaten ist für die Teilnahme dringend erforderlich. Bitte melden Sie sich per Mail über den ALPHAZIRKEL an: margot.blamberger@alphazirkel.com

Herzlichen Dank!

Cover: Simon Gehrke Kommunikationsdesign www.simongehrke.de

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