Wien Verantwortung
29. Februar 2016 um 18:30 – 21:30 Haus der Industrie
Schwarzenbergpl. 4
1030 Wien
Österreich

ALPHAZIRKEL Austria: Verantwortung des Familienunternehmers für Gesellschaft und Unternehmen

Der ALPHAZIRKEL INTERNATIONAL lud sehr herzlich ein zum Unternehmerabend:

»Verantwortung des Familienunternehmers für Gesellschaft und Unternehmen«

Begrüßung durch Paul Senger-Weiss, Vorsitzender der Plattform Familienunternehmen

Ein von Andreas E. Mach moderierter deutsch-österreichischer Dialog mit:

  • Dr. Sophie Karmasin, österreichische Bundesministerin für Familien und Jugend
  • Dr. Brigitte Mohn, Mitglied des Vorstand der Bertelsmann Stiftung, Gütersloh

Am 29. Februar 2016 um 18.30 Uhr (Beginn der Diskussion) im Urbansaal, Haus der Industrie, Schwarzenbergplatz 4, 1031 Wien (www.iv-net.at)


Verantwortung des Familienunternehmers für Gesellschaft und Unternehmen

„Was sich Konzerne als Corporate Social Responsibility (CSR) oft mühsam antrainieren, das steckt familiengeführten Firmen sozusagen in den Genen“ Andreas E. Mach – Gründer und Sprecher des ALPHAZIRKEL

Wir können aus Erfahrung sagen, dass der Familienunternehmer Pionier der Unternehmensethik ist. Nicht nur die besondere Nähe zu seinen Mitarbeitern zeichnet ihn aus, auch im Verhältnis zu Kunden und Lieferanten legt der „Family Entrepreneur“ großen Wert auf gegenseitiges Vertrauen und Verlässlichkeit. Oftmals engagiert er sich als Förderer von Schulen, Vereinen und sozialen Initiativen vor Ort. Auch ein maßvoller Umgang mit Rohstoffen und Energie gründet in seiner Verbundenheit mit dem Standort. Für den eigenen Erfolg ist er zu Maßhalten und Vorsicht verpflichtet. Schließlich ist das Wirtschaften in Familienunternehmen naturgemäß auf Langfristigkeit angelegt. Das Kerngeschäft sozial zu betreiben liegt ebenfalls im Eigeninteresse des Unternehmens. Dies motiviert die Mitarbeiter, stärkt das Image als Arbeitgeber und reduziert Betriebskosten. All dies stellt eine entscheidende Investition in die Zukunft dar. Er nimmt seine gesellschaftliche Verantwortung aus innerem Antrieb und Gestaltungswillen wahr und verfügt über das „Bewusstsein für das große Ganze“.

Mit diesen Grundvoraussetzungen ausgestattet, ist es an der Zeit, über die Rolle des Familienunternehmers in unserer Gesellschaft neu nachzudenken. Es ist nicht nur selbstlos, sondern birgt auch großen Nutzen für das eigene Unternehmen sich zu engagieren, denn es bringt das Geschäft voran, bindet Mitarbeiter und macht Freude.

Mit unserer Diskussion wollen wir hauptsächlich Impulse zum Nachdenken geben, für die eigene Unternehmerpraxis und für das gesellschaftliche Engagement von Unternehmerinnen und Unternehmern, aber auch aller Menschen, die im Ehrenamt und darüber hinaus einen Beitrag für unsere Gesellschaft leisten.

Quellen: Bertelsmann Stiftung, 2014 / ALPHAZIRKEL, 2015

 
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