az_handel_cover
8. Dezember 2016 um 19:00 – 22:00 Lodenfrey-Park
Osterwaldstraße 10
80805 München
Deutschland

„Handel in unseren Städten 4.0 – wie überleben die deutschen Retailer? Familienunternehmen auf dem Prüfstand?“

Die Initiatoren und Förderer des ALPHAZIRKEL, gemeinsam mit der SERAFIN Unternehmensgruppe GmbH und der Deutschen Börse, laden Sie und Ihre Begleitung sehr herzlich ein zum Unternehmerabend:

„Handel in unseren Städten 4.0 – wie überleben die deutschen Retailer? Familienunternehmen auf dem Prüfstand?“

am 8. Dezember um 19 Uhr im Lodenfrey-Park München (Agentur Kappler, Osterwaldstraße 10, Haus X, Eingang 16 im Erdgeschoss, 80805 München)

Eine von Andreas E. Mach moderierte Diskussion über die vom Strukturwandel stark betroffene Handelsbranche mit unseren Vertretern des stationären wie auch online-Handels:

Dr. Mirko Caspar,
 Managing Director, Mister Spex GmbH, Berlin

Dr. Gabriele Castegnaro, Managing Partner Konen Bekleidungshaus KG, München

Karl Mayer-Rieckh, President, Leder & Schuh AG, Graz

Lothar Schäfer, CEO Adler Modemärkte AG, Haibach

Sebastian Wossagk, Managing Partner Acton Captial Partners, München

 

 

Wir freuen uns, Sie um 19 Uhr zum Begrüßungscocktail zu empfangen und Sie im Anschluss an die Diskussion sehr herzlich zum flying dinner à la ALPHAZIRKEL mit spannenden Gesprächen und Begegnungen einzuladen.

Bitte geben Sie uns bis spätestens 1. Dezember unter handel@alphazirkel.de Bescheid, ob Sie und Ihre Begleitung teilnehmen können.

Wir freuen uns auf eine anregenden und inspirierenden Abend mit Ihnen.

 

 

Zum Thema:

Wie überleben die deutschen Retailer?

Bei immer kürzeren Produktzyklen und billiger Massenproduktion steigt auch der Anspruch des Kunden nach „fast fashion“, dem schnellen Konsum von u.a. Bekleidung und Kleinmöbeln. Eine gute Zeit für Startups und online-Riesen, die den Markt weiterhin mit ihren Bestpreisen beherrschen. Mit dem sekundenschnellen Aufbau von attraktiven Bildern und Kombinationsmöglichkeiten aus einer schier unermesslichen Zahl von einzelnen Produkten im Netz, die der stationäre Handel nicht anzubieten vermag, haben die „mobile shopping“-Anbieter einen klaren Attraktivitätsvorteil errungen. Entsprechend der Kaufkraft und verfügbaren Zeit möchte ein Teil der Konsumenten einfach nur international, schnell und unkompliziert shoppen – zum niedrigsten Preis und unter Verlass auf die Bewertung des Produkts durch andere online-Käufer. Daneben haben sich attraktive neue Marktteilnehmer etabliert, die dem Wunsch nach „fast fashion“ auch auf der Fläche und in den Städten entsprechen können.

Für den bestehenden traditionellen Handel birgt die digitale Entwicklung nicht nur Verderb, sondern eher eine Zusatzchance sowie frische und ergänzende Möglichkeiten, um sich von der Krise zu erholen. Anstatt durch aufwändige online-shops mit den world-wide-web-Konkurrenten mithalten zu wollen, reicht vielleicht die Ergänzung durch digitale Annehmlichkeiten und die wieder zu gewinnende Konzentration auf das Kerngeschäft aus, um neue Standard zu setzen. Der stationäre Anbieter hat ein in der Region verankertes Geschäft und den individuellen, ganz persönlichen Kontakt zum Stammkunden. Hier spielt mit, dass der Mensch nach wie vor Betreuung (neu „curated shopping“ genannt) sucht sowie vom persönlichen Gespräch, der Atmosphäre, der Emotionalität, und schlichtweg dem Einkaufserlebnis profitiert. Wer inspiriert werden möchte, wer Beratung will, der wird immer stationär einkaufen, nur wird er eben dort „shoppen“, wo sich der Konsument am besten angesprochen und aufgehoben fühlt. Eine große Chance für den stationären Anbieter, meist mittelständische Familienunternehmer.

Mit Ihnen und unseren Gästen im ALPHAZIRKEL möchten wir über diese Chancen, Risiken und Lösungswege für den Handel diskutieren. Wir stellen unseren Branchenkennern die Frage, wie sich der stationäre Handel gegen eCommerce Plattformen erfolgreich positionieren kann und wie die Zukunft des Handels aussehen muss, um zu überleben.

 

 
Top