Unternehmerinnen_2018_Cover
18. Januar 2018 um 19:00 – 23:00 Foyer & Salon Taut im Hotel Regent
Charlottenstraße 49
10117 Berlin
Deutschland

Unternehmerinnen !

Wie sie denken und handeln.

Ein von Andreas E. Mach moderierter Erfahrungsaustausch mit:

Stephanie Bschorr (Präsidentin des Verbands deutscher Unternehmerinnen e. V. (VdU), Berlin)

Dr. Konstanze Koepff-Röhrs (Unternehmerin, Dr. Werner Röhrs KG, Sonthofen)

Dr. Katharina Paulick (CEO der BioNukleo GmbH, Berlin)

Dr. Julia Rosendahl (Geschäftsführerin PerformaNat GmbH, Berlin)

Catherine von Fürstenberg-Dussmann (Vorsitzende des Stiftungsrats der DUSSMANN Stiftung & Co. KGaA, Berlin)

Caroline von Möller (Geschäftsführerin der Fenne Baugesellschaft mbH, Gladbeck)

 

Zum Thema: wie denken und handeln Unternehmerinnen?

Käte Ahlmann (auf dem Coverfoto mittig am Tisch sitzend, Bildquelle VdU Berlin), in den 50er Jahren die Grande Dame des deutschen Unternehmertums, wollte mit ihrem Verband Anerkennung suchen für die ökonomische Leistung der Unternehmerinnen, die so gar nicht für voll genommen wurden damals. Sie setzte sich für Mädchen in Ingenieurberufen ein und forderte mehr Frauen in Aufsichtsratspositionen. Sie pflegte zu sagen: „Ob mir ein Mann in der Straßenbahn einen Platz anbietet ist mir egal – er soll mir einen Sitz in seinem Aufsichtsrat anbieten!“

Zeitgeschichtlich belegt, ist die „männliche Führungskraft“ kein Novum. Die Frau hingegen als Unternehmerin, Nachfolgerin, inzwischen auch Vorstandsvorsitzende und Aufsichtsratschefin, ist erst seit wenigen Jahrzehnten in diesen Positionen aktiv und macht hinsichtlich ihres Denkens und Handelns neugierig.

Erst seit Mitte der 70er Jahre dürfen Frauen alleine entscheiden, ob und wie sie berufstätig sein wollten, wo sie ein Konto eröffnen, an welchem Unternehmen sie sich beteiligen oder welches sie gründen. Da hat sich nun wirklich sehr viel getan: Heute hält sich die Anzahl der Akademikerinnen und Akademiker die Waage. Erwiesenermaßen ist die kognitive Disposition von männlichen wie weiblichen Studenten aller Fachrichtungen gleich, inzwischen auch die Chancen am Arbeitsmarkt, in der Forschung und in Führungspositionen. Heute wird jedes dritte Unternehmen von einer Frau gegründet. Rund 700.000 kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Deutschland werden hierzulande von Frauen geführt. Ihr Anteil unter den Inhabern von KMU liegt zwischen 15 und 20 Prozent. Die Frage, ob der Erfolg „männlich oder weiblich“ sei, sollte heute eigentlich kein Thema mehr sein – und dennoch!

Man mag denken es sei „demodé“, heute über Unternehmerinnen als eigene Gruppe zu sprechen. Doch gibt es in Deutschland dazu einen Verband mit 1.600 Unternehmerinnen, obwohl wir in Zeiten absoluter Gleichberechtigung leben, oder etwa nicht? Und was sind denn die Ziele, für die sich Unternehmerinnen heute einsetzen? Was wünschen sie sich von ihren Unternehmen, ihren Mitarbeiterinnen, der Politik und den Verbänden? Gibt es große Themen, für die Unternehmerinnen eine eigene Lobby brauchen – auch im Jahr 2018?

Es scheint ihn doch zu geben, den kleinen Unterschied zwischen dem Unternehmer und der Unternehmerin. Es heißt, die Unternehmerin sei risikoscheuer und sicherheitsorientierter, vernetzter und sozialer – und natürlich auch flexibler. „Alles Quatsch!“, heißt es auf der anderen Seite, „denn wer die Kompetenz hat zu führen und führen will, der führt, egal ob als Mann oder Frau“. Wieder andere sagen, Frauen sind immer schon die besseren Führungskräfte gewesen, weil sie mehr emotionale Intelligenz hätten und besser kommunizieren können als ihre männlichen Kollegen. Und dann gibt es jene, die die ganze Diskussion sinnlos finden, weil sich die Damen damit selbst diskreditieren. Wer Gleichberechtigung will und bekommt, der muss sich auch gleichberechtigt handeln, meinen andere.

Denken und handeln weibliche Unternehmerinnen und Führungskräfte tatsächlich anders als ihre männlichen Kollegen? Was bewegt Unternehmerinnen, was die Unternehmer nicht bewegt?

Gibt es wirklich eine speziell weibliche Art zu führen? Was sind die großen Themen der Unternehmerinnen in der Digitalisierung und Disruption?

Wir freuen uns auf einen offenen Austausch mit Unternehmerinnen, die ihre Erfahrungen zu diesen Fragen mit uns teilen, und laden Sie herzlich ein, mit uns zu diskutieren.

Bei Interesse bitte anmelden unter: berlin@alphazirkel.de

 
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