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5. April 2017 um 19:00 – 22:00 Palais Montgelas im Bayerischen Hof München
Promenadepl. 2
80333 München
Deutschland

„China – Deutschland“ Wer investiert bei wem und wieso?

Ein Erfahrungsaustausch von Unternehmern und Investoren.

ALPHAZIRKEL International gemeinsam mit der Serafin Unternehmensgruppe und der Deutschen Börse laden Sie und Ihre Begleitung herzlich ein zu einer von Dr. Albert M. Geiger und Barbara Kearney moderierten Diskussion mit:

Andreas Aumüller (CFO der Hilite Gruppe, ein Tochterunternehmen der Electromechanical Systems Co., Ltd., www.acic.com/en)

Philipp Haindl (Geschäftsführer der Serafin Unternehmensgruppe, investiert in China, www.perlon.de)

Andreas Holtschneider (Partner der Cathay Capital Company – aktiver Investor in China, http://www.cathay.fr/en)

Cornelia Mast (Vorstand und CFO der H. Stoll AG & Co. KG, Reutlingen, ehemals CEO der Pfaff Industriesysteme und Maschinen GmbH, Teil der ShangGong Europe-Gruppe, www.sgsbgroup.com/en/about_69.html)

Manyan Ng (Geschäftsführer der Epoch Times Deutschland)

Michael-Florian Ranft (Internationaler Leiter der China Group von Taylor Wessing)

 

 

Zum Thema:

Derzeit setzt China auf verbesserte Innovationsfähigkeit und neue Märkte mit Ausland-Akquisitionen. Die chinesische Regierung wie auch Familienunternehmen zeigen Interesse an deutschen traditionsreichen Marken und innovativen Firmen. Zur Diversifizierung des Portfolios investieren chinesische Investoren in Umwelt-, Medizin- und Spitzentechnologie sowie Industrieunternehmen aus dem Bereich Robotik. 2016 flossen über 11,5 Milliarden Euro chinesischer Investitionen nach Deutschland. Kuka, Kiekert, Putzmeister, Stoll und Pfaff sind nur einige wenige Beispiele von Übernahmen chinesischer Investoren in Deutschland.

Wesentlich länger schon investieren deutsche Unternehmen in China. Allerdings stieß die deutsche Wirtschaft in China bislang auf wachsende Hürden, während chinesische Unternehmen die offenen Märkte in Deutschland nutzen. Oftmals wurden deutsche Unternehmen, die in China produzieren wollten, aufgefordert, ihre Technologie aus Sicherheitsgründen offenzulegen. Nach einer Studie des DIHK fühlt sich ein Drittel der Betriebe in China weniger willkommen als bislang. Zudem steigen Personalkosten und das Rekrutieren qualifizierter Fachkräfte in China fällt den Unternehmen zunehmend schwerer. Neuesten Berichten zufolge sollen aber ausländische Firmen mit chinesischen gleichbehandelt werden, wenn es um Lizenzen, öffentliche Ausschreibungen und Standards gehe. Chinas Ministerpräsident Li Keqiang betonte, dass das Investitionsumfeld verbessert und weitere Branchen für ausländische Unternehmen geöffnet werden sollen. Dies vor dem Hintergrund, dass das Wachstumsziel für das Jahr 2017 auf rund 6,5 Prozent (6,7 in 2016) gesenkt worden sei, da wachsende Unsicherheiten und Protektionismus in der globalen Wirtschaft drohten.

Wie geht es Deutschland aus wirtschaftsstrategischer Sicht mit Zukäufen aus China? Ist die Übernahme von technologischem Know-How und die daraus wachsende Konkurrenz eine berechtigte Befürchtung oder sind sich deutsche und chinesische Unternehmer sogar ähnlicher als bislang vermutet und verlässliche Partner? Oder sind die Investitionen von chinesischen Investoren sogar positiv zu sehen, da es dadurch gelungen ist, viele Unternehmen in Familienhand in Krisensituationen zu stabilisieren und sogar zu neuer Wettbewerbsstärke zu führen?

Uns interessiert, wo die gegenseitigen Wachstumschancen oder Fallstricke liegen und laden Sie zu einem Erfahrungsaustausch unter Unternehmern und Investoren im Alphazirkel ein.

 

Anmeldung unter china@alphazirkel.com

 

 
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